Über 50 Jahre Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Bezirk Alster

 

14. Oktober 1950

In der Eppendorfer Gaststätte "Gambrinus" wird der jetzige Bezirk Alster e.V. unter dem

Namen Bezirk Hamburg gegründet.

1. Vorsitzender: Claus von Below

2. Vorsitzender: Rolf Türk

Gesch.ftsführer: Arthur Ott und Werner Tönnies

Technischer Leiter: Ernst Schlemmer

Schriftführer: Heinz Kahlke

Schatzmeister: Heinz Köppe

1952

Der Bezirk verzeichnet einen Stand von 973 Mitgliedern. 201 Mitglieder besaßen einen

Lehrschein.

1.116 "Grundscheine" und 280 "Leistungsscheine" wurden abgenommen.

1956

Der Bezirk Hamburg wird in Bezirk Alster umbenannt.

Gemeinsam mit dem Bezirk Altona wurde der Rettungswachdienst an der Unterelbe

versehen. Es gab sogar eine reine Frauenstation (8a). Darüber hinaus besetzte der

Bezirk alljährlich 4 Rettungswachstationen auf der Insel Sylt. 5.096 Wachstunden wurden

auf diesen Stationen von den Angehörigen des Bezirkes Alster abgeleistet.

1957

Bernhard Markwitz beginnt seine Kleinkinder-Schwimmausbildung für 3 - 6jährige Kinder.

Diese Ausbildung darf heute als beispielhaft für die gesamte DLRG bezeichnet werden.

Auch heute noch unterstützt Bernhard Markwitz (BEMA) mit seinen Schwimmflügeln die

Arbeit bei der Kinderschwimmausbildung.

1959

Der Aufbau einer Tauchgruppe durch den Kameraden Heinz Buck war für viele

Gliederungen im Bundesgebiet gewissermaßen die Initialzündung.

1962

Der Februar 1962 brachte für den Bezirk die wohl größte Bewährungsprobe. Bei der

eingetretenen Flutkatastrophe standen viele Mitglieder Tag und Nacht unermüdlich im

Einsatz. 14 von ihnen wurden dafür vom Senat geehrt.

1964

Einzug in ein eigenes Heim in Hamburg-Alsterdorf (Bilser Straße).

1972

Gründung der "Schwimmgruppe für ehemalige Herzinfarktpatienten" (Reha-Riege) durch

die Bezirksmitglieder Wolfgang Völker und Heinz K. Schröter unter ärztlicher Leitung des

Oberarztes der Curschmann-Klinik in Timmendorf, Dr. Jung.

1974

Ende des Jahres hatte der Bezirk fast 1.300 Mitglieder. Bis Ende 1974 wurden

insgesamt übergeben:

19.660 Frei- und Fahrtenschwimmzeugnisse

11.753 Jugendschwimmscheine

15.604 Grundscheine

6.336 Leistungsabzeichen.

11 Mitglieder des Bezirkes wurden bis dahin Ehrenmitglieder:

1949 Heini Gerlach

1952 Senator a.D. Walter Schmedemann

1955 Polizeipräsident Bruno Georges

1955 Oberbranddirektion Wilhelm Schwarzenberger

1957 Prof. Dr. Wolfgang Meier

1960 Richard Weigert

1962 Emma Boldt und Hermann Boldt

1965 Konsul Werner Limberg

1967 Erwin Boldt

1967 Bernhard Markwitz

Im Verlauf der zurückliegenden Jahre standen dem Bezirk neun gewählte Bezirksleiter

vor:

1950 – 1952 Claus von Below

1953 – 1961 Bernhard Markwitz

1961 – 1965 Erwin Boldt

1966 – 1972 Horst Gast

1972 – 1974 Dieter Fuchsius

1975 – 1984 Günther Lasch

1985 – 1997 Klaus Bischke

1997 – 1998 Thorsten Kurt (kommissarisch)

seit 1998 Sabine Walkerling

1979

Die "Gorch-Fock-Medaille" wird in Umlauf gebracht. Der Erlös ist für die Finanzierung

des Motor-Rettungsbootes Greif 4 bestimmt.

Kinderfest der Hamburger Wasserwerke im Freibad Stadtparksee.

1983

Die Bilser Straße steht als Bezirksheim nicht mehr zur Verfügung. Der Bezirk zieht in

seine heutigen Räumlichkeiten, in die Fuhlsbüttler Straße 411.

1985

Günther Lasch wird Ehrenbezirksleiter.

Durch eine gro.zügige Spende vom Kameraden Paul Schulze kann das Motor-

Rettungsboot Greif 7 für den Bezirk auf der Alster und Elbe in Dienst gestellt werden.

1989

Auf dem Alstervergnügen diesen Jahres wird dem Bezirk ein nagelneues

Einsatzfahrzeug vom Typ Mercedes 208 D von der Arthur- und Gertrud Rothermann-

Stiftung übergeben.

Der Bezirk hat für die Jugend ein Ausbildungsboot zur Verfügung gestellt, welches am

30. April 1989 auf den Namen "Seaeagle" getauft wurde.

Der Bezirk nimmt mit dem Motor-Rettungsboot Greif 7 am 800. Hafengeburtstag und an

der Sail 1989 teil. Ein unbeschreibliches Ereignis.

1990

Der Bezirk wird "eingetragener Verein".

1991

Ein Tauch-Gerät-Anhänger mit kompletter Ausrüstung für 4 Taucher wird auf dem

Alstervergnügen durch Vertreter der Arthur- und Gertrud Rothermann-Stiftung seiner

Bestimmung übergeben.

20 Jahre Schwimmausbildung im Turmweg.

1992

Die Reha-Riege feiert 20jähriges Bestehen.

Am 8. Mai 1992 wird der Bezirk mit der Übergabe des NIVEA DELPHIN-Förderpreises

für die 40jährige Arbeit im Kindererholungsheim "Vogelkoje" auf Sylt geehrt. In diesen

ganzen Jahren hat sich an dem von den "Alsteranern" beaufsichtigten Badestrand kein

Badeunfall ereignet.

1993

Wiederum durch eine Spende der Arthur- und Gertrud Rothermann-Stiftung kann das

Motor-Rettungsboot Greif 6 seinen Dienst auf der Außenalster aufnehmen.

1995

Der Bezirk ist nunmehr in der Lage auch "Erste-Hilfe" auszubilden.

1996

Die Kosten für die Reha-Riege im Schwimmbad des AK Eilbek werden in

Dauerförderung von der Arthur- und Gertrud Rothermann-Stiftung übernommen.

1998

Nach langen Jahren ohne, hat der Bezirk nun wieder eine Mannschaft "Hamburger

Meister im Rettungsschwimmen" in der Altersklasse S 50.

1999

Die Halle Hohe Weide wird für unsere Ausbildung geschlossen und im Laufe der Zeit

restauriert, renoviert und anschließend modernisiert, da sie die älteste Schwimmhalle der

Bäderland Hamburg GmbH in Hamburg ist. Der Bezirk muß auf die Halle Budapester

Straße ausweichen. Die Kinder und auch die Eltern sind begeistert über die neuen

Schwimmöglichkeiten.

Über 500 Mitglieder hat der Bezirk Alster e.V. zum Jahresende. Diese Zahl ist konstant

geblieben.

2000

Der Bezirk wird 50 Jahre alt und es ist nicht immer einfach gewesen. Aber auch die

Unterstützung in diesen langen Jahren von sehr vielen aktiven und ebenso den passiven

Mitgliedern, ist es uns gelungen, unseren Aufgaben gerecht zu werden.

Alle Aktiven hier namentlich zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen,

dennoch möchte ich hier einige Bereiche aufführen, die über lange Jahre intensiv

von einigen wenigen Verantwortlichen betreut wurden:

Kinderschwimmabteilungen:

Carmen und Enno Becker in der Paul-Sorge-Straße, Gisela und Dieter

Burmeister und Sabine und Klaus Rüter in Ellerbek, Ingrid und Niklas Tuschwitz

sowie Geschwister Quast im Senator-Neumann-Heim, Hans-Peter Ploog beim

TSV Langenhorn (Ausbildung nach den Grundsätzen der DLRG), Ehepaare

Kimmich und Lampe im Turmweg, Ingeborg Olff in der Halle Ohlsdorf, Tanja

Stricker in der Hohen Weide

Rettungssport-Wettkämpfe:

Heinrich Schaaf, Rainer Schmidt, Michael Maaß

Lehrwarte und Mitglieder des Lehrstabes:

Richard Bruns, Reinald Seiffert, Winfried Wiese, Michael Maaß

Koordination für die See-Rettungswachen:

Horst Gast, Eilert Wykhoff, Günther Lasch, Klaus Bischke, Wolfgang Meyer

Tauchwarte:

Heinz Buck, Curt Gamper, Karl Sypereck, Jürgen Haacks, Gerd Bartels,

Wolfgang Meyer (zeitweilig), Eberhard Dollas (zeitweilig), Egon Walkerling

(zeitweilig), Thorsten Kurt

Kinderfeste:

Ursula Ploog, Tanja Stricker

Familienausfahrten:

Erika und Horst Amschler

Aktivgruppenleiter:

Heinrich Schaaf, Günther Lasch, Winfried Olff, Horst Amschler

Ständige Mitarbeit in den verschiedensten Aufgaben waren:

Horst Amschler, Curt Gamber, Harro Harleb, Werner Ilse, Günther Lasch, Beate

Rademacher, Thomas Reminsberger, Magret Schmidt, Tanja Stricker, Egon

 

Walkerling, Hans Wischer.